
 Die Kleingartenanlage umfaßt im 1. Stadium 57 Kleingärten und kann bei Bedarf um ca. 40 Gärten in einer 2. Ausbauphase erweitert werden. Hierzu stehen in überwiegend städtischem Besitz befindliche Gelände nördlich der heutigen Anlage zur Verfügung. zu den Bildern der Gartenanlage

Die Infrastruktur mußte in Eigenleistung geschaffen werden, da die Stadt aus finanziellen Gründen nur in der Lage war, das Gelände zur Verfügung zu stellen und den Pachtzins bis zur Fertigstellung des Geländes zu übernehmen.
Die Planung der Anlage einschl. Vermessung des ca. 2,3 ha großen Geländes und der Parzellen erfolgte durch den Schriftführer Alfons Houben.
Treibende Kraft bei der Errichtung der Anlage waren außer dem 1. Vorsitzenden Rüdiger Frank der spätere 2. Vorsitzende Pirmin Albert, welcher leider im Alter von 61 Jahren schon verschied. Aber auch den übrigen unermüdlichen Helfern sei an dieser Stelle gedankt. Stellvertretend seien hier die Pioniere Erich Heise, Georg Chmura und Willi Pfeifer genannt.
Im Hinblick auf die Hygiene kann der Verein stolz darauf sein, als 1. Verein in Rheinland-Pfalz ein Toilettenhaus errichtet zu haben, bevor die Anlage fertig gestellt und ein Vereinsheim gebaut wurde.
In Eigenleistung wurden vom Anschlußpunkt am Dammheimer Bahnhof ca. 300 m Wasser-Zuleitung zum Toilettenhaus und von dort in einer Ringleitung durch die Gartenanlage verlegt. Ebenso wurde die Abwasserleitung der Toilettenanlage, die Herstellung von ca. 600 m Außenumzäunung, 800 m Wege mit Begleitgrün und Plätzen, ca. 500 m Elektroversorgungsleitung von der A65 zu der Toilettenanlage und dem provisorischen Vereinshaus, sowie der Parkplatz am Dammheimer Bahnhof mit Lärmschutzwall in Eigenleistung hergestellt. Durch kostengünstige Organisation von Recyclingmaterialien war die Durchführung aller Arbeiten möglich, ohne von den Mitgliedern mehr als die bei der Gründungsversammlung taxierten Kosten verlangen zu müssen.
So wurden in zur Neubebauung ausgewiesenen Grundstücken nach Vereinbarung mit den Eigentümern in harter Knochenarbeit von einigen Idealisten unter anderem große Teile der Außenumzäunung, das (provisorische) 3M-Vereinshaus, Fenster, Türen und das Dachgebälk der WC-Anlage und die Betonsteine der Wegebegrenzung abgebaut und im Vereinsgelände wieder verarbeitet.
Der Spielplatz in der Nähe des zentralen Vereinsplatzes umfaßt als Elemente eine ca. 3m hohe Rutsche, die über einen als Trittstufen gestalteten Reifenberg zu erreichen ist. Weitere Geräte sind ein Kletterbaum und ein Spielhaus. Ein Weidenzelt mit Tunnel ist in Arbeit.
Schulungen:
Seit März 1994 nahmen verschiedene Personen an Lehrveranstaltungen des Landesverbandes mit Fachrichtung Vereinsrecht, Buchführung, Steuern, Bundeskleingartengesetz, Funktionen im Verein, Schätzerschulung und Fachberatung teil.
Aber auch eigene Veranstaltungen, z.T. zusammen mit der Schrebergartengemeinschaft am Lohgraben, zum Thema Naturschutz und ökologischer Gartenbewirtschaftung gehören zum satzungsgemäß vorgeschriebenen Angebot des Vereins.
Bei der Feier zum zehnjährigen Bestehen des Vereines im Juli 2001 ehrte Rüdiger Frank die bei der Gründung des Vereines mitwirkenden Personen.
von links:
1. Vorsitzender Rüdiger Frank, Schriftführer Alfons Houben, Beisitzer Willi Pfeifer, Rechnungsprüfer Bruno Wahner, Stadtratsmitglied Herbert Ring, Stadtjugendpfleger Bernhard Süß.
Der Verein hat derzeit ca. 100 Mitglieder.
Wir, die Vereinsmitglieder und Vorstandsmitglieder, danken unserem Vorsitzenden Rüdiger Frank für die außerordentliche Leistung, welche er seit 1991 für den Aufbau des Vereins und der Gartenanlage geleistet hat. Da es schwer fallen wird, einen Nachfolger mit seinen Fähigkeiten zu finden, hoffen wir natürlich, daß er an diesem Amt noch lange Freude hat.(ah)
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